Was ist Autogenes Training?

Diese Woche möchte ich dir autogenes Training näherbringen. Du lernst, wie du dich entspannen kannst.

Autogenes Training (AT) ist eine Entspannungsmethode, die funktioniert, indem du dich in eine tiefe Entspannung hineindenkst. Das Wort „autogen“ kommt von „selbst“ und „genetisch“. Das Training hilft dir bei der Selbstkontrolle, denn du lernst, dich zu entspannen und richtig zu atmen. Ich glaube, es wird dir gefallen. AT basiert auf der Tatsache, dass der Geist den Körper kontrollieren kann. In diesem Fall wird der Körper durch den Geist kontrolliert. Der Körper wird als Werkzeug für den Geist benutzt, um einen tiefen Entspannungszustand zu erreichen.

Die Entwicklung des Autogenen Trainings

AT ist eine einfache Technik, die Millionen Menschen nutzen. Die Methode wurde in den 1930er Jahren von dem deutschen Arzt Johannes Heinrich Schultz entwickelt, der feststellte, dass Probanden, die in einen Entspannungszustand versetzt worden waren, viel ruhiger und kooperativer wurden. Auf einfache Weise war dies zu erreichen, wenn die Versuchspersonen eine Aufnahme ihrer eigenen Stimme hören, während sie tief durchatmen und sich allmählich entspannen. Seitdem hat sich diese Methode bei einer Reihe von Störungen als wirksam erwiesen.

Wofür ist Autogenes Training geeignet?

AT wurde zuerst zur Behandlung von Alkoholismus eingesetzt. Heute nutzen es Psychologen für Klienten mit Angstzuständen, Depressionen oder Traumata. In seiner ursprünglichen Form ist AT eine Meditationstechnik, bei der du lernst, das sympathische Nervensystem zu stimulieren. Deine Muskeln entspannen sich, dein Blutdruck und die Herzfrequenz sinken, die Körpertemperatur erhöht sich. Anschließend visualisierst du angenehme mentale Bilder von friedlichen Szenen, von deinem Hund, deiner Katze oder deiner Lieblingsbeschäftigung.

Auch Spitzensportler praktizieren autogenes Training

Und noch mehr habe ich mit dir zu teilen. AT ist eine bewährte Technik, die von Spitzensportlern und Berühmtheiten eingesetzt wird. Dabei beinhaltet sie keine Pillen, keine Zaubertränke, keine Spielereien. Du benötigst nur dich und eine leere weiße Wand vor dir. Wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst, produziert dein Gehirn ein natürliches Antidepressivum. Das hilft dir, dich zu entspannen. Und wenn du dich entspannst, wird dein Körper empfänglicher für die Übung.

Mit autogenem Training zu tiefer Entspannung

AT kann aus vielen verschiedenen Gründen eingesetzt werden. Du kannst es als Entspannungsmethode, zum Stressabbau, zur Bewältigung von Ängsten, Depressionen, Phobien oder Panikattacken einsetzen. AT kann dir sehr gut zu einer tieferen Entspannung verhelfen. Was sind die Vorteile von AT? Und was sind die Nachteile?

Autogenes Training hat viele positive Effekte

Mit autogenem Training kannst du dich vom Stress ablenken und diesen abbauen. Dabei handelt es sich um eine einfache Technik, die dir hilft, dich zu entspannen. AT regt den Körper dazu an, sich selbst zu regulieren. Dazu legst du dich bequem hin und atmest mehrmals langsam ein, während du Sätze wie „Ich bin ruhig und entspannt“ oder „Meine Muskeln fühlen sich schwer an“ wiederholst. Nach 5 Minuten sollte dein Körper anfangen, sich zu entspannen.

Aller Anfang ist schwer

Womöglich fällt es dir schwer, mit AT zu beginnen? Wenn du einmal mit AT angefangen hast, kannst du es auf viele verschiedene Arten nutzen, um Stress und Spannungen abzubauen. Du kannst AT zum Beispiel immer dann praktizieren, wenn du dich gestresst fühlst. Du kannst AT immer machen, wenn du dich entspannen möchtest. Dies macht AT äußerst effektiv.

Die Vorteile des Autogenen Trainings

Autogenes Training hilft dir, dich in stressigen Situationen zu entspannen. Es hilft dir, besser mit Stress umzugehen. Es verhilft dir zu einem erholsamen Schlaf. Es verbessert deine Immunität. Es lindert stressbedingte Kopfschmerzen und Migräne. Sie gibt dir ein Gefühl der Gelassenheit, wenn du es brauchst. Und es hilft dir, deinen Körper zu entspannen. Deshalb ist AT ideal für Sportler, Sänger, Schauspieler und alle anderen Menschen, die unter erhöhtem Druck arbeiten.

Wann du kein Autogenes Training machen solltest

Es gibt eine Menge kontroverse Diskussionen darüber, für wen Autogenes Training geeignet ist oder nicht. Es wird von vielen Ärzten empfohlen. Du solltest einige Dinge wissen, bevor du damit anfängst. Autogenes Training ist leider nichts für Dich, wenn du an Depressionen leidest. Oder wenn du vor etwas große Angst hast. Oder wenn du starke Schmerzen in deinem Körper hast. Wenn du einen Herzinfarkt hattest oder wenn du in ärztlicher Behandlung bist, beginne bitte nicht mit Autogenem Training. Mache es bitte ebenfalls nicht, wenn du Bluthochdruck hast oder an Diabetes leidest bzw. Medikamente dagegen einnimmst. Am besten besprichst du dich im Vorfeld mit deinem behandelnden Arzt oder Therapeuten.

Warum Autogenes Training dennoch für viele Menschen geeignet ist

Autogenes Training kann dein Immunsystem verbessern. Dein Körper gewöhnt sich an die Gefühle, die durch dieses Training erzeugt werden, weshalb er dich nicht mehr bekämpfen wird wie zuvor. Die Wirkung tritt also schneller und stärker ein. Genau deshalb ist es so wichtig, dass du Autogenes Training lernst. Und wenn du es tust, wird sich dein Leben jeden Tag verbessern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert